| Orchester Esslingen Göppingen |
|
||||||
|
|||||||
|
|
Sommerkonzert 2009
Nach dem Auftakt des Männerchores „Jauchzet, jauchzet dem Herrn“ von F. Silcher begrüßte Bischof Eberhard Koch alle Anwesenden und stimmte mit wenigen Worten und einem Zitat von Paul Gerhardt auf die nun folgenden Programmpunkte ein. Anschließend erklang durch den gemischten Chor schwungvoll die Vertonung des Bibeltextes „Singet dem Herrn ein neues Lied“ von F. Deis. Nach dem Vortrag „Gott ist gegenwärtig“ in der Fassung von G. Schroth durch Männerchor und Orchester, in dessen dritter Strophe der Posaunist Matthias Brunner brillant variierte sang der gemischte Chor „Lobe den Herrn, meine Seele“ von F. Deis. Es folgte der von Andreas Bürger auf der mit 19 Registern ausgestatteten Offner-Pfeifenorgel wunderschön registrierte und sehr gefühlvoll vorgetragene, mit „Menuet gothique“ bezeichnete zweite Satz aus der „Suite gothique“ in c-Moll, op. 25, von L. Boellmann. Nach dem durch den Männerchor in deutscher Sprache vorgetragenen „Sanctus“ ertönte vom Orchester das von F. Deis ursprünglich für vierstimmigen Chor gesetzte „Nun danket alle Gott“, wobei die Besetzung so gewählt war, dass die vielfältigen Klangfarben der unterschiedlichen Instrumente deutlich zum Vorschein kamen. Der Männerchor ließ daraufhin das Lied „Lobe den Herrn, meine Seele“ - im Gegensatz zu dem zuvor bereits durch den gemischten Chor dargebrachten gleichnamigen Stück nun in der Fassung von C. Stein - erschallen. Der gemischte Chor vollzog mit dem nun folgenden, sehr dezent beginnenden „Der Friede Gottes“ von H. Lang einen Wechsel im Hinblick auf den musikalischen Charakter. Gemeinsam mit dem Orchester erfreute der gemischte Chor anschließend die Zuhörer mit dem besonders freudigen Vortrag des bekannten Choralsatzes von H. Ober „Und endlich kommt der letzte Tag“. Nach diesem „geistlichen“ Teil des Konzertes füllte sich der Kirchenraum mit Lob, Dank und Anbetung gegenüber Gott durch das von allen Konzertbesuchern gemeinsam mit den Chören und begleitet durch Orgel und Orchester erklungene und konfessionsübergreifend bekannte Lied „Ich singe dir mit Herz und Mund“ von J. Crüger.
Den zweiten, dann „weltlichen“ Teil des Konzertes begann der Männerchor mit dem Silcher-Lied „Hab oft im Kreise der Lieben“, gefolgt vom Vortrag des Frauenchores und Klavier zu vier Händen “Nein, Geliebter, setze dich“ aus dem Liebeslieder-Walzer op. 65 no. 13 von J. Brahms. Am Klavier spielten Andreas Gaiser und Tim Preukschat. Das Orchester blieb bei J. Brahms und trug den vierten Satz der Sinfonie Nr. 1 vor, wobei das Orchester die Vielfalt der dynamischen Möglichkeiten auf beeindruckende Weise ausschöpfte.
Der letzte Programmpunkt des Konzerts verband alle mitwirkenden Sängerinnen und Sänger, das Orchester und die Orgel. E. Elgars „Klänge der Freude“ - eine deutsche Textfassung des bekannten Pomp and Circumstances - wurde mit viel Freude und Begeisterung von allen gemeinsam vorgetragen. Die Konzertbesucher forderten durch lang anhaltenden Beifall eine Zugabe, die letztendlich auch durch den gemischten Chor erklang - „Der Friede Gottes“ wurde den Zuhörern mit auf den Heimweg gegeben. Bezirksvorsteher Dietmar Heim lud anschließend alle Gäste und Mitwirkenden zu einem Umtrunk im Foyer der Kirche ein, wo sich für alle Anwesenden noch ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch bot. Für die zahlreichen Besucher und für die Mitwirkenden endete damit ein rundum gelungener und schöner Abend. |