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Musikalischer Rückblick zum Konzert zum neuen Jahr
Am Sonntag, 21. Januar 2007 hatte das Bezirksorchester Esslingen-Göppingen zu einem musikalischen Abend in die Neuapostolische Kirche nach Göppingen eingeladen, nachdem bereits am 14. Januar 2007 das gleiche Konzert in der Kirche in Esslingen mit Erfolg stattgefunden hatte.
Die Veranstaltung begann mit Gesang der Orchesterspielerinnen und –spieler. Sie trugen das „Abendlied“ aus „Drei geistliche Gesänge“ op. 69 Nr. 3 von J. G. Rheinberger vor. Dabei zeigten sie, dass sie nicht nur ihre Instrumente beherrschen, sondern auch vorzüglich singen können.
Anschließend begrüßte der Bezirksvorsteher des Kirchenbezirks Göppingen, Dietmar Heim, die Zuhörer. Danach führte Dirigent Jochen Schüle mit einigen Informationen zu den Komponisten und den zum Vortrag kommenden Werken durch das Programm.
In dem abwechslungsreich gestalteten Programm kamen beispielsweise Auszüge aus dem Mendelssohn-Oratorium „Elias“, dem „Divertimento in B-Dur“ von J. Haydn sowie „Bewahre uns, Gott“ von R. Grössler jeweils in kleineren Besetzungen zum Vortrag.
Das erste Tuttistück ließ zwar etwas auf sich warten, überzeugte dann jedoch mit dem Titel „Schafe können sicher weiden“ von J. S. Bach in der Fassung von L. Stokowski. Der solistische Vortrag „Bist du bei mir“ von Maren Scheck (Sopran) und Rainer Schlotterer (Tenor) mit Streicherbegleitung löste bei den Zuhörern spontanen Beifall aus.
Noch einmal aus dem Oratorium „Elias“ von F. Mendelssohn ging es gleich darauf zum nächsten Highlight weiter. “Ja, es sollen wohl Berge weichen“ hieß das Stück das von den Solisten Sarah Parusel (Oboe) und Matthias Brunner (Posaune) bravourös gespielt wurde.
Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war das „Adagio in g-moll“ von T. G. Albinoni, vorgetragen als Trompetenkonzert mit Michael Süßer (Trompete). Bei all den barocken, klassischen, romantischen und zeitgenössischen Meistern durfte natürlich auch W. A. Mozart nicht fehlen. Mit dem Marsch „Rondo alla Turca“ konnte das Orchester wiederholt zeigen, dass sich das intensive Proben von Freitag bis Samstagabend gelohnt hatte.
Zum Abschluss des Abends erklang das bekannte „Klänge der Freude“ von E. Elgar. Die Zuhörer honorierten die rund 30 Akteure am Schluss der Darbietungen mit viel Applaus.
Bezirksvorsteher Heim bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden herzlich und beendete seine Schlussworte, in denen er den Glaubensmut Dietrich Bonhoeffers hervorhob, dann mit einem kurzen Gebet. Mit den Strophen eins, zwei und fünf aus dem Lied „Von guten Mächten“ nach einem Gedicht von Dietrich Bonhoeffer verabschiedeten sich die Spielerinnen und Spieler in feierlicher Form von ihren Zuhörern.
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